Hinweis: Die folgenden Angaben  beziehen  sich auf Version 1.02 des
         SOFTBRENNERs und  auf  eine  ROM-RAM-BOX  mit  128KB  (8 ROM-
         Pl{tze).
         Inzwischen   (Stand   20.02.96)   ist   Version   1.24    mit 
         wesentlichen  Verbesserungen  und  Erweiterungen  erh{ltlich. 
         Au~erdem ist mittlerweile eine Aufr}stung der ROM-RAM-BOX auf 
         256KB (16  ROM-Pl{tze)  m|glich.  Aktualisierte Informationen 
         zum  SOFTBRENNER  und  zur   ROM-RAM-BOX   sind  im  Textfile 
         "#ANLEIT2.TXT" zu finden !


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       Bedienungsanleitung f}r die  INICRON ROM-RAM-BOX  (C)1995 
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DIE ROM-RAM-BOX
        Grunds{tzliches....................................  x
        Bedienungselemente und Anzeigen der Box               
        (1)  Ein/Aus EPROM-Sockel..........................  x
        (2)  Ein/Aus RAM-Baustein..........................  x
        (3)  ROM-Nummer EPROM-Sockel w{hlen................  x
        (4)  Ein/Aus Platz 0-7.............................  x
        (5)  Ein/Aus Schreibmodus..........................  x
        (6)  Resettaster...................................  x
        (7)  LED Schreibmodusanzeige.......................  x
        (8)  Akku-Jumper...................................  x
        (9)  LED Betriebsanzeige...........................  x
        (10) Segmentwahl EPROM.............................  x
        (11) EPROM-Sockel..................................  x
        (12) Simulator-RAM 128 KB..........................  x
        Voreinstellung.....................................  x

    DER SOFTBRENNER V1.02
        Die Men}punkte des Programms
        L LOAD & INSTALLIEREN..............................  x
        Z ZEIGE ROMs.......................................  x
        R RSX ANZEIGEN.....................................  x
        G GET ROM (ROM auslesen)...........................  x
        S SAVE ROM.........................................  x
        K KATALOG..........................................  x
        E ENTFERNE ROM.....................................  x
        M MACHE ROM........................................  x
        I INFO.............................................  x
        + -   USERWAHL.....................................  x
        A B C DRIVEWAHL....................................  x

    TIPS UND TRIPS
        Besonderheiten der ROM-Nummern 0 und 7.............  x
        Transfer in die ROM-RAM-BOX........................  x
        Aufbau des ROM-Headers.............................  x
        Patchen von ROM-Software...........................  x
        Lagerung der ROM-RAM-BOX...........................  x

    PROBLEME UND L\SUNGEN
        Was tun wenn.......................................  x

    ZUSATZPROGRAMME UND ASSEMBLERLISTINGS
        CFG V1.0...........................................  x
        GET ROM V2.0.......................................  x
        CHECKGEN V1.0......................................  x
        BASGAG.............................................  x
        AMSPAT (PLUS)......................................  x
        INSTALL.ASM........................................  x
        HEADER.ASM.........................................  x


                                                              
GRUNDS[TZLICHES

Die ROM-RAM-BOX besitzt 8  Pl{tze  im eingebauten Simulator-RAM. Jeder 
dieser Pl{tze ist 16KB gro~ und  kann den Inhalt eines "normalen" 16KB 
EPROMs aufnehmen. Jeder dieser 8 Pl{tze  hat  eine Nummer. Platz 0 hat 
die Nummer 0, Platz 1 die Nummer  1  usw.  bis hoch zu Platz 7.  Diese 
Nummern  entsprechen  auch  der   "ROM-Nummer"  (genauer:  ROM-Select-
Nummer), mit der ROMs vom CPC angesprochen werden.

Neben diesen 8 Pl{tzen f}r ROMs  im Simulator-RAM besitzt die ROM-RAM-
BOX noch einen zus{tzlichen, neunten   Platz: Den EPROM-Sockel. Er hat 
keine feste Nummer wie  die  Pl{tze  0-7,  sondern die ROM-Nummer kann 
zwischen 0 und 15 eingestellt werden.  
Dieser Sockel stellt sozusagen  die  Schnittstelle zwischen den EPROMs 
und Simulator-RAM dar, denn irgendwie mu~ man ja den Inhalt der EPROMs 
in das  Simulator-RAM  bef|rdern.

Wie bekomme ich EPROM-Software in die ROM-RAM-BOX hinein ?

Um  ROM-Programme  in  der  ROM-RAM-BOX  zu  betreiben,  mu~  man  sie 
nat}rlich erst hineinbekommen ! Dazu gibt es drei m|gliche Quellen:

1. Man besitzt ein EPROM (8,16,32  oder 64KB Kapazit{t) und m|chte den 
   darin befindlichen Inhalt  in  die  ROM-RAM-BOX transferieren. Dazu 
   benutzt man den EPROM-Sockel. Das EPROM wird in den Sockel gesteckt  
   und mit  der  GET  ROM-Funktion  des  SOFTBRENNERS  ausgelesen. Das 
   ausgelesene ROM-Programm  kann  nun  in  der  ROM-RAM-BOX  auf  den 
   Pl{tzen 0-7  installiert  werden  oder  man  kann  es  auf Diskette 
   speichern.

2. Man  hat  ein  EPROM  in  einer  anderen  ROM-BOX  oder  in  einem 
   Peripherie-Ger{t (z.B. einer  Speichererweiterung  mit EPROM-Sockel 
   usw.). Auch dann kann das ROM-Programm mittels der GET ROM-Funktion 
   des SOFTBRENNERS ausgelesen werden. Anschlie~end kann man es in der 
   ROM-RAM-BOX installieren oder auf Diskette speichern.

3. Man hat ein ROM-Programm auf Diskette gespeichert. Dann kann dieses 
   Programm mit  der  LOAD  &  INSTALLIEREN-Funktion  des SOFTBRENNERS 
   geladen und  auf  den  Pl{tzen  0-7  im  Simulator-RAM  installiert 
   werden.

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           Bedienungselemente und Anzeigen der ROM-RAM-BOX
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(1) EIN/AUS EPROM-SOCKEL

Dieser Schalter dient zum Ein-und  Ausschalten des EPROM-Sockels (11). 
Soll ein EPROM im EPROM-Sockel  betrieben  oder ausgelesen werden, mu~ 
der Schalter in Stellung EIN (zum Betrachter) stehen. In Stellung AUS
ist  der  Sockel  ausgeschaltet  und   f}r   den  CPC  ist  ein  evtl. 
eingestecktes EPROM nicht mehr zug{nglich.


(2) EIN/AUS RAM-BAUSTEIN

Mit diesem Schalter werden die  Pl{tze 0-7 im Simulator-RAM ungeachtet 
der Einstellungen  von  (4)  komplett  Ein-  oder  Ausgeschaltet.
Zum Betrachter ist EIN, vom Betrachter weg ist AUS.

Wird dieser Schalter auf "AUS"  geschaltet, sind die ROM-Programme auf 
den Pl{tzen 0-7 im Simulator-RAM f}r den CPC nicht mehr zug{nglich. 

Praktisch ist diese  Funktion,  wenn  irgendwelche  Software nicht mit 
ROM-Software  zusammenl{uft.  (z.B.  weil  die  Soft  ein  Kopiermodul 
vermutet oder weil durch  die  ROM-Soft  zuviel Arbeits-RAM reserviert 
wurde usw.).
In diesen F{llen den Schalter auf AUS, einen Reset machen und die Soft 
neu laden.
N}tzlich kann diese Funktion auch sein,  wenn sich auf den Pl{tzen 0-7 
Datenm}ll befindet (Daten ohne ROM-Header  usw.)  und der Rechner nach 
dem Einschalten Probleme  beim  Initialisieren der vermeintlichen ROM-
Programme bekommt.
In diesem Fall die Pl{tze  einzeln  mit  Schalter  (2) oder gesamt mit 
Schalter (4) ausschalten,  den  Rechner  resetieren, SOFTBRENNER laden 
und die Daten entfernen oder austauschen. Siehe auch Punkt (4).


(3) ROM-NUMMER DES EPROM-SOCKELS W[HLEN

Mit diesen vier  DIP-Schaltern  l{~t  sich  die  ROM-Nummer des EPROM-
Sockels in bin{rer Form festlegen. Gew{hlt werden kann eine Nummer von 
0 bis 15. Dabei entspricht  ein DIP-Schalter nach OBEN einem gesetzten 
Bit (einer 1) und  ein  DIP-Schalter  nach UNTEN einem zur}ckgesetzten 
Bit (einer 0).

BEISPIELE:

Das EPROM im EPROM-Sockel soll die Nummer 0 bekommen:
UNTEN UNTEN UNTEN UNTEN  (Bin{r 0 0 0 0)

Das EPROM im EPROM-Sockel soll die Nummer 1 bekommen:
UNTEN UNTEN UNTEN OBEN   (Bin{r 0 0 0 1)

F}r die Nummer 7 :   
UNTEN OBEN OBEN OBEN     (Bin{r 0 1 1 1)

Oder Nummer 15:      
OBEN OBEN OBEN OBEN      (Bin{r 1 1 1 1)
usw.
Bei der Wahl der Nummer des EPROM-Sockels ist folgendes zu beachten:

Der Sockel darf keine Nummer bekommen, die schon von einem anderen ROM 
belegt  ist.  Wenn  die  gew}nschte  Nummer  von  einem  ROM  auf  den 
Simulator-RAM-Pl{tzen 0-7  besetzt  ist,  k|nnen  die  PL{tze komplett 
(Schalter 2) oder einzeln (Schalter 4) abgeschaltet werden.


(4) EIN/AUS PLATZ 0-7

Die 8 DIP-Schalter schalten Platz 0-7 einzeln  ein oder aus. Links ist 
der Schalter f}r Platz 7,  rechts  derjenige f}r Platz 0. DIP-Schalter 
nach UNTEN ist EIN, DIP-Schalter nach OBEN ist AUS.
Will man alle ROM-Programme auf  den  Pl{tzen  0-7 abschalten, mu~ man 
alle 8 DIP-Schalter nach unten  dr}cken  oder  man schaltet die Pl{tze 
mit Schalter (2) gesamt ab. Siehe auch Punkt (2).

Beim Einschalten der Pl{tze ist folgendes zu beachten:

Falls der gew}nschte Platz schon extern durch ein anderes ROM (z.B von 
einer anderen ROM-BOX) belegt ist,  darf der Platz nicht eingeschaltet 
werden. Wird der Platz  vom  EPROM-Sockel  (11)  belegt,  kann man dem 
Sockel einfach mit Schalter (3) eine andere Nummer zuweisen.


(5) EIN/AUS SCHREIBMODUS

Mit diesem Schalter wird  der  Schreibmodus  der ROM-RAM-BOX ein- oder 
ausgeschaltet. Zum Betrachter  geschaltetet  ist  EIN  (die  gr}ne LED 
leuchtet), vom Betrachtet weg  ist  AUS.  Dieser Schalter sollte IMMER 
auf AUS stehen, au~er man will ROM-Software mit dem SOFTBRENNER in der 
Box installieren. Dazu  Anweisungen  des  SOFTBRENNERS befolgen. Siehe 
auch Kapitel "SOFTBRENNER".
Fatal f}r installierte ROM-Programme w{re es, den Schreibmodus 
einzuschalten und einen  Reset  durchzuf}hren.  Da  das Betriebssystem 
nach einem Reset die angeschlossenen ROMs initialisieren will, und der 
Bildschirmspeicher (zu dem die ROMs parallel liegen) beschrieben wird, 
w}rden die auf den  Pl{tzen  0-7 vorhandenen ROM-Programme verf{lscht. 
Sie melden sich dann mit  einem  CHECKSUM  ERROR (wenn ein Checksummer 
implementiert war) und m}ssen neu installiert werden.


(6) RESETTASTER

Als "Extrabonbon" bekommen die  ROM-RAM-BOX-Besitzer einen praktischen 
Resetknopf spendiert. Eine echte Bereicherung f}r alle CPC's !


(7) LED SCHREIBMODUS-ANZEIGE

Wenn  diese  LED  leuchtet,  ist   der  Schreibmodus  der  ROM-RAM-BOX 
aktiviert. Siehe auch Punkt (5) !


(8) AKKU-JUMPER

Ist der Jumper aufgesteckt, wird der Akku w{hrend des Rechnerbetriebes 
geladen. Der Akku versorgt den  RAM-Baustein  (12) der ROM-RAM-BOX bei 
ausgeschaltetem  Rechner  mit   Strom,   so   da~   die  installierten 
ROM-Programme (genau wie der Inhalt  eines EPROMs) dauerhaft gesichert 
sind. Wird der Jumper bei ausgeschaltetem Rechner abgezogen, sind alle 
evtl. vorhandene ROM-Programme gel|scht !
Wird die ROM-RAM-BOX  f}r  l{ngere  Zeit  (langer  Urlaub  etc.) nicht 
benutzt, sollte der Jumper  abgezogen  werden, um eine Tiefstentladung 
des NiCd-Akku's zu vermeiden !
Au~erdem sollte der Jumper abgezogen  und  der CPC ausgeschaltet sein, 
falls der RAM-Baustein (12) ein- oder aufgesteckt werden sollte.


(9) LED-BETRIEBS-ANZEIGE

Die LED-Betriebsanzeige leuchtet, wenn die  ROM-RAM-BOX an den Rechner 
gesteckt und dieser eingeschaltet ist.


(10) SEGMENTWAHL EPROM

Wenn man EPROMs auslesen m|chte,  die  gr|~er  als 16KB sind, kann man 
dieses  mittels  der  beiden  DIP-Schalter   in  16KB  Schritten  tun. 
Ein Segment = 16KB = Platz f}r ein ROM-Programm.

Einstellungen (Blick von oben):

: O     1. Segment, Normaleinstellung
:O                  (8-64KB EPROMs)

:       2. Segment  (bei 32KB u.64KB EPROMs)
:OO

:OO     3. Segment  (bei 64KB EPROMs)
:

:O      4. Segment  (bei 64KB EPROMs)
: O

Siehe auch Kapitel "SOFTBRENNER" Punkt "GET ROM - ROM auslesen" !

Die  Segmentwahl  ist  jedoch  nicht  nur  beim  Auslesen  von  EPROMs 
wichtig. Eine interessante M|glichkeit ist, da~ man z.B.  verschiedene 
Versionen eines DOS o.{.  in  die  verschiedenen Segmente eines EPROMs 
brennt. Bei einem 64KB  EPROM  w}rde  man  also vier verschiedene DOS-
Versionen  in   ein   EPROM   bekommen   und   man   k|nnte   mit  dem 
Segmentwahl-Schalter zwischen vier Versionen ausw{hlen !


(11) EPROM-SOCKEL

Dient in erster Linie zum Auslesen von EPROMs, um sie anschlie~end auf 
Diskette zu speichern oder  sie  auf  Platz  0-7  im Simulator-RAM der 
ROM-RAM-BOX zu installieren. Man kann nat}rlich EPROMs im EPROM-Sockel 
auch einfach nur betreiben.
Das EPROM kann die ROM-Nummer 0-15 bekommen. Siehe Punkt (3) !

Es k|nnen folgende EPROM-Typen von 8-64 KB verwendet werden:

2764     8 KB
27128   16 KB
27256   32 KB
27512   64 KB

bzw. die C-MOS-Version:

27C64
27C128 usw.

Zum Ein-oder  Aufstecken  von  EPROMs  wird  ein  Chipzieher empfohlen 
(sieht wie ein U aus). So  ein  Teil  kostet  ca. 2DM und ist ungemein 
praktisch.

HINWEIS: Der Rechner mu~ w{hrend des Steckvorgangs abgeschaltet sein !


(12) SIMULATOR-RAM 128 KB

Kernst}ck der ROM-RAM-BOX ist der  statische RAM-Baustein. Durch seine 
Gr|~e von 128KB bietet es das [quivalent  zu 8 EPROMs mit je 16KB.
F}r diejenigen, die die Lightversion der ROM-RAM-BOX ohne RAM-Baustein 
besitzen  und  den   Baustein   selber   beziehen   wollen,  hier  die 
Anforderung: Statisches RAM 128 K x 8, DIL-Geh{use, 32 Pins, Low Power
Kostenpunkt ca. 25-40 DM.
Falls der RAM-Baustein ein-  oder  aufgesteckt  wird,  mu~ der Rechner 
ausgeschaltet und der Akku-Jumper (8) abgezogen sein !


VOREINSTELLUNG

Die Betrachtung erfolgt bei angesteckter Box von der Computerseite aus 
und von links nach rechts:

(1) Ein/Aus EPROM-Sockel : Vom Betrachter weg     = AUS
(2) Ein/Aus RAM-Baustein : Vom Betrachter weg     = AUS
(3) ROM-Nr. EPROM-Sockel : OBEN UNTEN UNTEN UNTEN = ROM-Nummer 8
(4) Ein/Aus Platz 0-7    : alle OBEN              = alle AUS
(5) Ein/Aus Schreibmodus : Vom Betrachter weg     = Scheibmodus AUS
                                                    ->gr}ne LED AUS
(8) Akku-Jumper          : gesteckt
(10) Segmentwahl  EPROM  :  : O    =  Normaleinstellung bei 8/16KB EPROM
                            :O     

----------------------------------------------------------------------
                        DER SOFTBRENNER V1.02
----------------------------------------------------------------------

-L- LOAD & INSTALLIEREN

Mit dieser Funktion kann ein ROM-Programm von Diskette geladen und auf 
den  Pl{tzen  0-7  installiert  werden.   Dabei  die  Anweisungen  des 
SOFTBRENNERS beachten. Nach Reset  des  Rechners  stehen die Programme 
dann dem Anwender (meist mittels RSX-Befehls) zur Verf}gung.

Was man beim Installieren beachten sollte:

Man sollte vermeiden, mit der  ROM-RAM-BOX  ein ROM-Programm auf einer 
Nummer zu betreiben, die  schon  von  einem  anderen ROM einer anderen 
Erweiterung belegt ist.  Diese  anderen  ROMs  k|nnten  sich  in einer 
weiteren  ROM-BOX,  in  einem  Festplattencontroller   oder  in  einer 
Speichererweiterung usw. befinden.  Wenn  man  wissen  m|chte, ob sich 
noch andere ROMs am Expansionport  tummeln,  kann man dazu einfach den 
EPROM-Sockel (1) und den RAM-Baustein (2) der ROM-RAM-BOX ausschalten. 
Wenn man  sich  dann  die  ROMs  mit  dem  SOFTBRENNER-Men}punkt "ROMs 
ZEIGEN" anschaut,  sieht  man,  auf  welchen  Pl{tzen  sich  noch ROMs 
befinden.

Eine Ausnahme bei der Installierung   bilden das BASIC-ROM (auf Nummer 
0) und das AMSDOS-ROM  (auf  Nummer  7),  beide  im CPC eingebaut. Sie 
d}rfen von anderen (externen) ROMs }berblendet werden.


-Z- ZEIGE ROMs

Hiermit  weden  ALLE  am  CPC  h{ngenden  ROMs  mit  den  Nummern  0-8 
angezeigt, nicht nur ROMs in der  ROM-RAM-BOX ! Auch ROMs in eventuell 
vorhandenen anderen  Erweiterungen   (z.B.  das  DOS  eines  Harddisk-
controllers usw.) werden also angezeigt.

W{hrend der Darstellung werden die ROM-Nummern permanent gescannt. Man 
bekommt einen ]berblick }ber die ROM-Programme, die sich auf den 
Nummern 0-8 befinden. N}tzlich ist diese Funktion, um die Installation 
von ROM-Programmen  zu  }berpr}fen  oder  vor  einer  Installation  zu 
kl{ren, welcher Platz evtl.  schon  von  ROMs in anderen Erweiterungen 
belegt ist.

Folgende Informationen }ber die ROMs werden dargestellt:

1. Der Kommandoname des ROMs  (bis  zu  15 Buchstaben)
2. Die Versionsnummer (Mark, Version, Modification)
3. Vordergrund (Vo)-,Hintergrund (Hi)- oder Erweiterungs (Er)-ROM
4. Die Addresse des reservierten RAM-Bereichs

Erf}llen die Header-Daten  in  einem  ROM-Programm  nicht die }blichen 
Kriterien, geht der SOFTBRENNER davon aus, da~ der entsprechende Platz 
leer ist und es wird LEER angezeigt.

Im CPC ist auf ROM-Nummern,  wo  kein  anderes ROM vorhanden wird, das 
BASIC-ROM eingeblendet. Findet der  SOFTBRENNER  auf  einem der Pl{tze 
0-8  BASIC,  bedeutet  das  f}r  den  SOFTBRENNER,  da~  dieser  Platz 
abgeschaltet ist und es wird ABGESCHALTET angezeigt.
M|chte man das BASIC auslesen, so  mu~ man das tun, wenn ABGESCHALTET 
angezeigt wird.

Wenn am CPC ein Diskettenlaufwerk angeschlossen ist, befindet sich auf 
Nummer 7 AMSDOS  (Der  Name  des  ROMs  lautet  CPM  ROM).  Ist dieses 
ROM nicht durch ein externes ROM }berblendet  und ist somit CPM ROM zu 
entdecken, befindet der  SOFTBRENNER,  da~  der ROM-Platz abgeschaltet 
ist und dementsprechend wird ABGESCHALTET angezeigt.
M|chte man das AMSDOS auslesen, so  mu~ man das tun, wenn ABGESCHALTET 
angezeigt wird.


-R- RSX ANZEIGEN

Diese Funktion dient  dazu,  eventuell  vorhandene   RSX-Befehle eines 
ROM-Programmes aufzulisten. Die RSX-Befehle  bekommt  der Anwender von 
diversen ROM-Programmen nach Einschalten des  Rechners oder nach einem 
Reset zur Verf}gung gestellt.


-G- GET ROM - ROM auslesen

Mit Hilfe dieses elementaren Programmteils ist es m|glich, EPROMs bzw. 
ROM-Programme mit  den  Nummern   0-8  auszulesen.  Dabei  einfach den 
Anweisungen des SOFTBRENNERS folgen !

Es ist egal, ob  sich  Programme,  die  man  auslesen m|chte im EPROM-
Sockel der ROM-RAM-BOX  befinden,  in  einer  anderen  angeschlossenen 
ROM-BOX, in einer  anderen  Expansionport-Erweiterung  oder bereits in 
der ROM-RAM-BOX. Die ausgelesenen Programme k|nnen wahlweise auf Platz 
0-7 installiert oder  auf  Diskette  abgespeichert werden. 16KB-EPROMs 
k|nnen in einem  Zug  ausgelesen  werden,  32KB-EPROMs  in zwei, 64KB-
EPROMs in 4 Z}gen. Siehe dazu auch Kapitel ROM-RAM-BOX, Punkt (10) !

Was man beim Installieren beachten sollte:

Man sollte vermeiden mit  der  ROM-RAM-BOX  ein ROM-Programm auf einer 
Nummer zu betreiben, die  schon  von  einem  anderen ROM einer anderen 
Erweiterung belegt ist.  Diese  anderen  ROMs  k|nnten  sich  in einer 
weiteren  ROM-BOX,  in  einem  Festplattencontroller   oder  in  einer 
Speichererweiterung usw. befinden.  Wenn  man  wissen  m|chte, ob sich 
noch andere ROMs am Expansionport  tummeln,  kann man dazu einfach den 
EPROM-Sockel (1) und den RAM-Baustein (2) der ROM-RAM-BOX ausschalten. 
Wenn man  sich  die  ROMs  dann  mit  dem  SOFTBRENNER-Men}punkt "ROMs 
ZEIGEN" anschaut,  sieht  man,  auf  welchen  Pl{tzen  sich  noch ROMs 
befinden.

Eine Ausnahme bei der Installierung  bilden  das BASIC-ROM (auf Nummer 
0) und das AMSDOS-ROM  (auf  Nummer  7),  beide  im CPC eingebaut. Sie 
d}rfen von anderen (externen) ROMs }berblendet werden.


-S- SAVE ROM

Dient zum Auslesen und  Abspeichern  von  ROMs  der  Nummer 0-8. Dabei 
einfach die Anweisungen des SOFTBRENNERS beachten !

]berigens kann bei der Eingabe des Namens auch noch DRIVE und USER mit 
eingegeben werden. Beispiel: ROM SPEICHERN: 0A:KEKSROM.ROM

-K- KATALOG

Normaler Katalog vom aktuellen DRIVE mit aktuellem USER.


-E- ENTFERNE ROM

Entfernt ein ROM-Programm auf den  Pl{tzen 0-7 des Simulator-RAMs. Der 
RAM-Speicher an der entsprechenden Stelle wird mit Hex &FF gef}llt. 
Dabei einfach die Anweisungen des SOFTBRENNERS beachten !


-M- MACHE ROM

Mit Hilfe dieses Programmteils kann  eine  bestimme Art von ROM bequem 
selber erzeugt werden: Beliebige  Bin{rprogramme (die allerdings &3F60 
Bytes  L{nge  nicht  }berschreiten   d}rfen)   k|nnen  in  "BOOT-ROMs" 
verwandelt werden. Dazu kann ein Programm von Diskette  geladen werden 
(z.B. DISC'O'MAGIC,  SMON  etc.)  und  nach  der  Eingabe  von einigen 
Parametern (Anweisungen  beachten  !)  wird  es  dann  mit ROM-Header, 
Checksumer und Startroutine versehen. Diese  Art von ROMs stellen nach 
Einschalten des Rechners einen  RSX-Befehl  zur Verf}gung. Wird dieser 
eingegeben, kopiert  sich  das  Programm  in  den  Speicher  und  wird 
gestartet.
Auch hier gilt: Einfach die Anweisungen des SOFTBRENNERS befolgen !

ANMERKUNG:   Ab  der  n{chsten  Version   des  SOFTBRENNERS   ist  ein 
wesentlich   leistungsf{higerer    Modulgenerator    mit    neuartigen 
F{higkeiten implementiert !


-I- INFO

Dieser Men}-Punkt gibt wahlweise eine Kurzinfo zum SOFTBRENNER
oder zu den Bedienungs-Elementen der ROM-RAM-BOX.
                             

USERWAHL

Mit der "+" und "-" Taste kann der aktuelle USER eingestellt werden.


DRIVEWAHL

Mit den Tasten "A", "B"  und  "C"  kann das aktuelle DRIVE eingestellt 
werden.

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                            TIPS UND TRIPS
--------------------------------------------------------------------


BESONDERHEITEN DER PL[TZE 0 UND 7

Bei den Pl{tzen (ROM-Nummern) 0 und 7 ist folgendes zu beachten: 

Beide Nummern sind schon  mit  einem  eingebauten ROM belegt. Trotzdem 
darf man diese eingebauten ROMs durch andere }berblenden.

Nummer 0 ist normalerweise dem BASIC vorbehalten. Nach Einschalten des 
Rechners wird Nummer 0, also BASIC,  gleich gestartet. Wenn man eigene 
ROM-Software auf Nummer 0 legt, sollte man diese Eigenart beachten.

Gut geeignet f}r  diese  Nummer  sind  Programme,  in  die man sowieso 
gleich nach dem Einschalten springen will, ohne das man BASIC ben|tigt 
(z.B. eine Shell  oder  ein  "CPM-Auto-Booter"  vom  ROM, usw.). Diese 
Programme m}ssen dann einen speziellen Header besitzen. 
Will man automatisch CPM gleich nach  dem Einschalten des Rechners von 
Diskette booten, braucht man nur AMSDOS mit GET ROM auszulesen und auf 
Nummer 0 zu legen.
Denkbar ist auch eine eigene,  gepatchte BASIC-Version. Siehe dazu das 
Programm "BASGAG".

Nummer 7 ist  normalerweise  dem  AMSDOS  vorbehalten.  Wenn man diese 
Nummer benutzen will, sollte man in  der  Regel auch ein DOS ausw{hlen 
oder beispielsweise ein gepatchtes AMSDOS.

F}r CPC PLUS-Besitzer ergibt sich  noch  eine Besonderheit: Im DOS ist 
u.a. auch die Routine implementiert, die nach Einschalten des Rechners 
in das  "beliebte"  Men}  verzweigt.  Diese  Routine  wird automatisch 
angesprungen. Deshalb kann man beim PLUS  nicht ein beliebiges DOS auf 
Nummer 7 legen.
Wem die Abfrage nach dem Einschalten  l{stig  ist und gleich ins BASIC 
springen m|chte wie bei "normalen" CPC's,  der kann ein gepatchtes ROM 
auf die 7 legen. Siehe dazu auch das Programm "AMSPAT" !

Was man beim Installieren auf ROM-Platz 7 beachten sollte:

Im Allgemeinen ist auf Nummer  7  ein  DOS untergebracht. Wenn man ein 
neues DOS auf ROM-Platz  7  installieren  m|chte  und vieleicht einige 
weitere  ROM-Programme  auf  anderen   Pl{tzen,   mu~   man  nach  der 
Installation einen Reset durchf}hren,  um  das neue DOS gegebenenfalls 
zu initialisieren !
Anschlie~end SOFTBRENNER neu starten  und  mit  den Installationen der 
restlichen Programme fortfahren.


Transfer in die ROM-RAM-BOX

Geschrieben wird etwas auf Platz 0-7 der ROM-RAM-BOX, wenn folgende 
Bedingungen erf}llt sind:

1. Das obere ROM ist eingeblendet.
2. Das entsprechende ROM ist selektiert.
3. Der RAM-Baustein ist mit Schalter (2) eingeschaltet.
4. Der Platz im Simulator-RAM ist eingeschaltet, Schalter (4).
5. Der Schreibmodus der Box ist an, Schalter (5).

Der RAM-Bereich der ROM-RAM-BOX liegt jetzt parallel zu &C000-&FFFF
und kann beschrieben werden.
Diese Aufgabe wird  komfortabel  durch  den  SOFTBRENNER erledigt. Wer 
selber etwas unter Assembler in  die ROM-RAM-BOX transferieren m|chte, 
findet  dazu  ein  Quellisting   (INSTALL.ASM)   auf  der  beigelegten 
Diskette.


Aufbau des ROM-Headers

Damit   ROM-Pogramme   vom   Betriebssystem   des   CPC   ordnungsgem{~ 
installiert werden k|nnen, m}ssen  sie  am  Anfang des Programms einen 
ROM-Header aufweisen. Wer selber ROM-Software programmieren m|chte und 
nicht wei~, wie  ein  Header  aussehen   mu~,  kann  im dokumentierten 
Assemblerlisting HEADER.ASM nachschauen.


Patchen von ROM-Software

Viele ROM-Programme haben einen  Checksumer  eingebaut, der bei der 
Initialisierung des ROMs }berpr}ft,  ob  irgendwelche Ver{nderungen am 
Programm vorliegen. Diese Funktion  ist  an  sich recht n}tzlich, kann 
man doch  bei  einem  EPROM  erkennen,  ob  sich  der  ROM-Inhalt nach 
jahrelanger Lagerung evtl. unkontrolliert ver{ndert  hat oder im Falle 
der   ROM-RAM-BOX,   ob   nach   langer    Lagerung   der   BOX   ohne 
zwischenzeitliches Aufladen des Akku's  der  Inhalt des Simulator-RAMs 
ver{ndert ist.
Wenn man aber  gezielt  ein  ROM-Programm  patchen  will,  mu~ man die 
Pr}fsumme angleichen.  Bei  den  }blicherweise  verwendeten  Checksum-
Routinen (bei vielen ROM-Programmen  implementiert; leider   nicht bei 
allen) wird die Pr}fsumme im  letzten Byte des ROM-Programms abgelegt. 

Das kleine Utility CHECKGEN V1.0 generiert diese Pr}fsumme auf bequeme 
Weise.


Lagerung der ROM-RAM-BOX

Wird die ROM-RAM-BOX  f}r  l{ngere  Zeit  (langer  Urlaub  etc.) nicht 
benutzt,  sollte   der   Jumper   (8)   abgezogen   werden,   um  eine 
Tiefstentladung des NiCd-Akku's zu vermeiden !

Vorher die evtl. installierten ROM-Programme auf Diskette sichern !


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                        PROBLEME UND L\SUNGEN
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WAS TUN WENN...

...der Rechner eingeschaltet wird , aber anstatt da~ BASIC 
ordnungsgem{~  gestartet   wird,   h{ngt   der   Rechner    sich  beim 
Initialisieren der ROM-Programme auf ?

L|sung: Ein oder mehrere  ROM-Programme  sind nicht ordnungsgem{~ 
        lauff{hig. Deshalb m}ssen sie ausgetauscht oder abgeschaltet 
        werden. Zum selektiven  Ausschalten  der  ROM-Pl{tze  0-7 DIP-
        Schalter  (4)  benutzen.  Sollen  die  ROMs  neu  installiert 
        werden, mu~ der SOFTBRENNER geladen werden:
        Die Pl{tze 0-7 werden  wird  mit  Schalter  (2)  ganz oder mit 
        Schalter (4) teilweise ausgeschaltet. 
        Anschlie~end wird der  SOFTBRENNER  gestartet.  Dann kann man 
        sich die installierten ROMs  anschauen. Dazu den RAM-Baustein 
        und die entsprechenden Pl{tze einschalten. Gegebenfalls 
        einzelne oder alle ROMs neu installieren.
        M|glicherweise  ist  aber   auch   das   ROM  im  EPROM-Sockel 
        verantwortlich: Gegebenenfalls  mit  Schalter  (1) ausschalten 
        oder andere ROM-Nummer (Schalter 3) w{hlen !


...ich ein neues  DOS   auf  ROM-Platz  7  installiert  habe und nicht 
weitergeladen  wird,   wenn   ich   andere   Programme   von  Diskette 
installieren m|chte ?

L|sung: Das DOS mu~ erst initalisiert werden. Dazu Reset durchf}hren
        und den SOFTBRENNER neu  starten.  Anschlie~end die restlichen 
        Programme laden und installieren. Besser: Zuerst die Programme 
        au~er dem DOS installieren und das DOS zum Schlu~ !


...w{hrend des Anzeigens von  ROMs  unkorrekte oder fluktuierende ROM-
Namen angezeigt werden ?

L|sung: Wenn der Name des ROMs wirklich unkorrekt dargestellt wird,
        obwohl unzweifelhaft ein bestimmterekannter Name erscheinen 
        sollte, so k|nnen folgende Gr}nde vorliegen:
        1. Es wurde ein ROM-Platz eingeschaltet, der schon von einem
           anderen ROM eines anderen ROM-Tr{gers belegt ist.
           Abhilfe: Entweder das andere ROM entfernen/abschalten oder
           anderen ROM-Platz/andere ROM-Nummer benutzen !
        2. Die Zuleitung zur ROM-RAM-BOX ist }berlang ( viel mehr als
           1 m). Abhilfe: K}rzere Leitung !
        3. In der Zuleitung zur ROM-RAM-BOX sind viele unsichere
           Steckverbindungen und Adapter = Wackelkontakt
           Abhilfe: Sichere Verbindungen schaffen !


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                ZUSATZPROGRAMME UND ASSEMBLERLISTINGS
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CFG V1.0

Mit  diesem  Utility  kann  man  ROM-Programme  mit  der   Nummer  0-6 
automatisch auf Diskette abspeichern  oder  wieder  laden. Zu beachten 
ist, da~ ALLE ROMs  auf  den  Nummern  0-6  abgespeichert bzw. geladen 
werden,  auch  solche,  die  sich  nicht  im  Simulator-RAM  befinden. 
Au~erdem wird bei einem  abgeschaltetem  Platz  automatisch BASIC bzw. 
AMSDOS abgespeichert. 

GET ROM 2.0

Mit  diesem  Utility  kann  man  ROM-Programme  mit  der  Nummer  0-15 
auslesen und auf Diskette speichern.


CHECKGEN V1.0

Dieses n}tzliche Utility generiert eine Pr}fsumme f}r ROM-Programme mit 
eingebautem Checksumer.


BASGAG

Ver{ndert die Einschaltmeldung vom BASIC.


AMSPAT (PLUS)

Dieses Programm patcht das AMSDOS des  CPC  PLUS, so da~ das Men} nach 
Einschalten des Rechners }bergangen wird.


INSTALL.ASM

Ist ein kommentiertes  Assemblerlisting.  Assembliert  ergiebt sich ein 
Programm, mit dem ROM-Programme ohne den SOFTBRENNER in der ROM-RAM-BOX 
installiert werden k|nnen.


HEADER.ASM

In diesem dokumentierten Assemblerlisting ist  zu  sehen, wie ein ROM-
Header aussehen k|nnte. Mit Checksumer !