cpc4x  V 0.24:               (c) 1999, 2000, 2001, Ulrich Cordes
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CPC4X ist ein Programm, das die 8 Bit Computer Schneider CPC 464, CPC 664 
und CPC 6128 auf den Betriebssystemen UNIX und LINUX emuliert. Dieser Emu-
lator befindet sich allerdings zur Zeit noch im Entwicklungsstadium.


   WICHTIG
       Wenn Sie bereits eine frhere Version als cpc4x V.0.20 installiert
       haben, dann benennen Sie bitte zuerst das "cpc"-Verzeichnis in
       Ihrem HOME-Verzeichnis ind "cpc_old" um.
       Nur so wird diese neue Version des Emualtors beim ersten Start
       richtig installiert. Spter sollten Sie dann Ihre dsk-Dateien
       aus dem "cpc_old/disc" in das "cpc/disc"-Verzeichnis umkopieren.


Sie knnen diesen Emulator als Systemadministrator (Benutzer "root") oder
als Einzelbenutzer ohne administrative Rechte installieren. 

Wenn Sie die "root"-Rechte an Ihrem System besitzen, sollten Sie sich in jedem
Fall fr die system globale Installation entscheiden. Somit machen Sie den 
Emulator jedem Benutzer, der auf Ihrem System arbeitet, ohne weitere 
Installationen zugnglich. 

Besitzen Sie keine "root"-Rechte, knnen Sie den Emulator auch einfach bei
sich im Arbeitsverzeichnis installieren.

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System globale Installation fr Administratoren mit "root"-Rechten:
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1. Melden Sie sich in Ihrem System als "root" an und entpacken Sie die Datei
   cpc4x_***.tgz in einem Verzeichnis Ihrer Wahl (z.B. /usr/src/SOURCE). Zum
   Entpacken knnen Sie folgendes Shell-Kommando benutzen:

      tar -xvzf cpc4x_***.tgz

   Beim Entpacken wird automatisch das Unterverzeichnis "cpc" angelegt, in das
   Sie bitte nun mit "cd cpc" hinein wechseln.

2. Wenn Sie einen Intel-Prozessor (z.B. 386 oder Pentium) und Linux benutzen,
   knnen Sie jetzt ab Schritt 5 weiter machen.

3. Wenn Sie keinen Intel-Prozessor besitzen, mssen Sie herausfinden, wie
   Ihr Prozessor Daten im Speicher verwaltet. Bei Intel-Prozessoren folgt auf
   das niederwertige Byte das hherwertige. Bei anderen Prozessoren kann es
   genau umgekehrt sein (Motorola??). Aber das knnen Sie leicht heraus-
   finden. 

   Dem Emulator liegt ein kleines Programm bei, welches Ihnen den Prozessor-
   Typen anzeigt. Dieses Programm mssen Sie nur mit dem folgenden Shell-
   Komandos bersetzen und starten:

   cc -o processor src/processor.c
   ./processor

4. ffnen Sie mit einem Texteditor die Datei "Makefile.admin" und stellen Sie
   in den ersten Zeilen die Variable PROCESSOR auf Ihren Prozessor-Typen ein.

   PROCESSOR = -DLSB_FIRST    wenn das niederwertige Byte vor dem hher-
                              wertigen Byte gespeichert wird.

   PROCESSOR = -DLSB_FIRST    wenn das hherwertige Byte vor dem nieder-
                              wertigen Byte gespeichert wird.

5. Wenn noch nicht geschehen, dann ffnen Sie mit einem Texteditor die 
   Datei "Makefile.admin". Definieren Sie mit der Variablen INSTALLDIR wohin
   der Emulator nach dem Compilieren hinkopiert und installiert werden soll.
   Zum Beispiel:

   INSTALLDIR = /usr/lib/cpc

   Mit der Variablen USERSUBDIR knnen Sie das Arbeitsverzeichnis der Benutzer
   fr den Emulator definieren. Dieses Arbeitsverzeichnis wird beim ersten 
   Start des Emulators automatisch im Stammverzeichnis des Benutzers angelegt.
   
   USERSUBDIR = cpc

   Damit jeder Benutzer den Emulator mit dem Kommando "cpc" starten kann, 
   sollte mit der Variablen BINDIR ein Verzeichnis angegeben werden, welches
   sich auch in der Umgebungsvariablen PATH befindet. Zum Beispiel:

   BINDIR = /usr/X11/bin

   Hier erstellt das Makefile automatisch eine Skript-Datei, mit der der
   Emulator gestartet wird.

6. Geben Sie nun nacheinander folgende Shell-Kommandos ein: 

     make -f Makefile.admin config
     make -f Makefile.admin 
     make -f Makefile.admin install
     make -f Makefile.admin clean

Jetzt sollte der Emulator installiert sein. Jeder Benutzer kann den Emulator 
unter der graphischen Benutzeroberflche X11 mit dem Kommando "cpc" starten. 
Startet ein Benutzer den Emulator zum ersten mal, wird in seinem HOME-
Verzeichnis ein Unterverzeichnis "cpc" angelegt. In dieses werden dann noch 
ein paar ROM- und Disketten-Image-Dateien sowie einige Icons fr die X11-
Oberflche hineinkopiert.

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Einzelbenutzer-Installation:
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1. Melden Sie sich ganz normal in Ihrem System an und entpacken Sie die Datei
   cpc4x_***.tgz in Ihrem HOME-Verzeichnis. Zum Entpacken knnen Sie folgendes 
   Shell-Kommando benutzen:

      tar -xvzf cpc4x_***.tgz

   Beim Entpacken wird automatisch das Unterverzeichnis "cpc" angelegt, in das
   Sie bitte nun mit "cd cpc" hinein wechseln.

2. Wenn Sie einen Intel-Prozessor (z.B. 386 oder Pentium) und Linux benutzen,
   knnen Sie jetzt ab Schritt 5 weiter machen.

3. Wenn Sie keinen Intel-Prozessor besitzen, mssen Sie herausfinden, wie
   Ihr Prozessor Daten im Speicher verwaltet. Bei Intel-Prozessoren folgt auf
   das niederwertige Byte das hherwertige. Bei anderen Prozessoren kann es
   genau umgekehrt sein (Motorola??). Aber das knnen Sie leicht heraus-
   finden. 

   Dem Emulator liegt ein kleines Programm bei, welches Ihnen den Prozessor-
   Typen anzeigt. Dieses Programm mssen Sie nur mit dem folgenden Shell-
   Komandos bersetzen und starten:

   cc -o processor src/processor.c
   ./processor

4. ffnen Sie mit einem Texteditor die Datei "Makefile.user" und stellen Sie
   in den ersten Zeilen die Variable PROCESSOR auf Ihren Prozessor-Typen ein.

   PROCESSOR = -DLSB_FIRST    wenn das niederwertige Byte vor dem hher-
                              wertigen Byte gespeichert wird.

   PROCESSOR = -DLSB_FIRST    wenn das hherwertige Byte vor dem nieder-
                              wertigen Byte gespeichert wird.

5. In der Datei "Makefile.user" sollten die folgenden Variablen wie folgt 
   gesetzt sein:

   INSTALLDIR = $(HOME)/cpc
   USERSUBDIR = cpc
   BINDIR = $(HOME)/bin

   Sollte in Ihrem HOME-Verzeichnis noch kein Unterverzeichnis "bin" exis-
   tieren, dann sollten Sie es jetzt mit "mkdir ~/bin" erstellen. Dort 
   erstellt das Makefile automatisch eine Skript-Datei, mit der Sie den 
   Emulator aus jedem Ihrer Verzeichnisse heraus starten knnen.

6. Geben Sie nun nacheinander folgende Shell-Kommandos ein: 

     make -f Makefile.user config
     make -f Makefile.user 
     make -f Makefile.user install


Fhren Sie jedoch bitte nicht den Befehl "make -f Makefile.user clean" aus, 
wenn Sie den Emulator gerade bersetzt haben. Damit wird neben den *.o-
Dateien auch die Binr-Datei des Emualtors gelscht. Wenn Sie sich von 
den *.o-Dateien trennen wollen, dann knnen Sie das auch "rm -r src/*.o" 
tun.
   
Jetzt sollte der Emulator installiert sein. Sie knnen ihn unter der 
grafischen Benutzeroberflche X11 mit dem Befehl "cpc" starten.

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Benutzung des Emulators:
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Wenn bei auf Ihrem System TCL/Tk installiert ist, dann erscheint nach dem Start
immer ein Info-Dialog, den Sie whrend der Emualton auch mit der Taste F1 er-
halten. In diesem Info-Dialog knnen Sie ein Hilfe-Dokument zum Emualtor 
ffnen.

Der Emulator wird, genauso wie sein Vorbild zunchst per Tastatur bedient. 
Folgende Funktionstasten dienen zur Steuerung des Emulators:

  F1  - Hilfe
  F3  - "Einlegen" einer Diskette in dem eine Disk-Image-Datei ausgewhlt wird
  F7  - Setup-Dialog, in dem Einstellungen vorgenommen werden (nur mit TCL/Tk)
  F4  - Druckerdatei schlieen und zum Drucker senden.
  F8  - Reset
  F12 - Emulation beenden


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Autor:
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Ulrich Cordes
Vor der Dorneiche 1
34317 Habichtswald

GERMANY


email:  ulrich.cordes@gmx.de
WWW:    http://www.schneider-cpc.de (Meine CPC-Homepage in deutsch )
WWW:    http://www.amstrad-cpc.de   (Meine CPC-Homepage in englisch)


EOF          (c) 1999, 2000, Ulrich Cordes

